Ich habe nicht seit heute erst, sondern solange ich lebe, die oberste Gewalt und Religion als wesentliche unabänderliche Bedürfnisse des Menschen betrachtet, und die Gründe dieser meiner Ueberzeugung lege ich der Welt in eben diesen Blättern vor; aber ich habe zu einer Zeit, wo des Spielens und Mißbrauchens in geheimen Gesellschaften kein Ende war, gewollt, daß diese Schwäche des Menschen zu reellern und würdigern Absichten, zum Wohl der Menschen benuzt werde. [...] Ich habe gewollt, daß geistliche und weltliche Macht weniger gemißbraucht, und ihrer erhabenen Bestimmung gemäs zum Glück und Wohl des Menschen, um derentwillen beyde vorhanden sind, benuzt werden; dieß leztere will und wünsche ich noch, und werde nie aufhören, es zu wünschen. – Ich habe gewollt, daß die vernünftigern und bessern Menschen, um sich zu retten, um gegen die Verführungen und das Gelächter der Weltaushalten, und ihrer Ueberzeugung nicht untreu werden zu dürfen, sich zusammenhalten, sich in ihrer Ueberzeugung bestärken, in ihrem Kreise bilden, und dann der Erziehung bemächtigen sollen, um Menschen zu erziehen, welche Religion und Gewalt weniger mißbrauchen.